• erpo Sitz
    Historie

  • Der Neustart (2010)

    Diese neue Etappe beginnt mit einem kraftvollen Start. Das neue Erscheinungsbild und der neu geschaffene Slogan „Sitz. Kultur.“ macht die Hochwertigkeit der Produkte stärker als bisher sichtbar. Der zentraler Aufhänger wird der „ERPO. Effekt“. Ein neues Studiokonzept erhöht die Produktattraktivität am Point of Sales.

    Wie zur Bestätigung des eingeschlagenen Weges erscheint 2010 die markt intern-Studie über die Händler-Zufriedenheit. Nach 2006 und 2008 belegt ERPO zum dritten Mal in Folge insgesamt den Platz 1.

    Verpflichtung und Versprechen für die nächsten 60 Jahre.

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  • Die Internationalisierung (1985 - 1990)

    Mitte der 1980er Jahre kam es zu starken betriebswirtschaftlichen Einbrüchen. Die Folge war die Übernahme des Unternehmens durch den international agierenden Möbelhersteller „Ekornes“ im Jahre 1985.

    Die Marke „Ekornes Erpo“ fasste die Modelle des schwäbischen Herstellers mit Produkten des norwegischen Unternehmens zusammen – zwei Linien mit unterschiedlichen Produktphilosophien. Entsprechend fremd standen sie sich gegenüber und waren auch in der Außendarstellung harmonisch nicht zu verbinden.

    Das Positive an dieser Ära war, dass die Übernahme durch den norwegischen Konzern eine internationale Einführung auch des Markennamens ERPO mit sich brachte. Daran ließ sich anknüpfen, nachdem sich das Unternehmen im Jahre 1990 wieder aus dem Gesamtkonstrukt herauslöste.

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  • Das Marketing (1960 - 1973)

    Die Märkte sind dynamisch und ständigen Veränderungen unterworfen. Ein Unternehmen, das sich angesichts auch stark wechselnder Rahmenbedingungen behauptet, hat damit gleichzeitig den Beweis seiner Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erbracht.
    So auch ERPO.

    Mit Beginn der 1960er Jahre trat eine Sättigung des Möbelmarktes ein. Damit stiegen die Anforderungen an ein Marketing, das sowohl den Handel als auch den Endverbraucher zielgenau in den Blick nahm.

    Verkaufshandbücher wurden ebenso eingeführt wie Stufenkollektionen, die mit dem Namen des jeweiligen Handelspartners versehen wurden. Der ERPO-Schriftzug wurde modernisiert und durchgängig mit dem Slogan „Sitzkomfort“ verbunden.

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  • Gründung (1952 - 1959)

    In den Jahren eines zunehmenden Wohlstands wuchs der Bedarf nach hochwertigen und bequemen Wohn-Möbeln. Und so begann 1952 ein ehemals textilverarbeitendes Unternehmen im schwäbischen Ertingen die Produktion von Polstermöbeln, Schlafcouchen und Matratzen.

    Der Name der jungen Manufaktur: ERPO – eine Zusammenfügung aus „Ertingen“ und dem Unternehmenszweck „Polstermöbel“. Eine nahezu prophetische Entscheidung. Denn bis heute – in den Zeiten einer noch zunehmenden Internationalisierung der Märkte – ist das Unternehmen sich und seinem ursprünglichen Produktionsstandort treu geblieben.

    Damit bedeutet ERPO immer auch das Qualitätsversprechen „Made in Germany“. Außerdem begleitet zeitgemäßes Möbeldesign die Modellentwicklung unserer exklusiven Polstermöbel seit mehr als 60 Jahren und wird es Heute und in Zukunft weiter tun.

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  • Die Produktlinien (1991 - 2009)

    Der Wiedergewinnung der Eigenständigkeit folgte die Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln. Das Logo erhielt eine Überarbeitung, die beiden Namensbestandteile wurden zweifarbig voneinander differenziert. Dadurch richtete sich der Fokus stärker als bisher auf der Produktionsstandort Ertingen.

    Weitere Entscheidungen wurden auf den Weg gebracht: Die Schaffung der beiden Produktlinien „Classics“ und „Das Prinzip der Bequemlichkeit®“ (heute: „collection“) ermöglichte eine optimale Positionierung aller Produkte. Die Einführung des Baukastensystems führte zu einer Rationalisierung der Herstellung.

    Nach Zuwächsen und dem dadurch entstandenen Produktionsengpass entschied sich ERPO im Jahre 1998 für die Übernahme des Donzdorfer Unternehmens Dreipunkt. Der in Donzdorf frei werdende Raum erhielt später eine Umgestaltung zu einem großzügigen Ausstellungszentrum.

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  • Die Lugano (1985)

    Ein Blick in die Kataloge der 1980er Jahre offenbart Produktbezeichnungen, die heute sehr fremd anmuten. Hier befindet sich das „Modell 4832“ neben dem „Modell 765“ oder dem „Modell 2025“ – Namen, die wenig Raum für die Entfaltung eigener Produktpersönlichkeiten erlaubten.

    Deshalb war es ein entscheidender Schritt, das „Modell 1420“ mit einem Namen zu versehen, der Assoziationen von südlichem Flair zuließ: Lugano. Damit war die Keimzelle für eine Namenssystematik geschaffen, die heute die Serie „collection“ prägt und eine starke Differenzierung zwischen den Produkten ermöglicht.

    Dennoch operierte die Produktbeschreibung auch weiterhin (noch) mit eher nüchternen Worten: „Hochlehn-Sessel mit Funktion. Sitz-, Rücken- und Kopfteil bis Liegestellung verstellbar. Leger gepolstert mit gewollter Faltenbildung. Kaltschaum mit starker dacron-fiberfill-Auflage. Im Sitz Gummi-Elasticgurtunterfederung. Hocker dazu passend“.

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  • Die Qualität (1974 - 1984)

    Während der 1970er und 80er Jahre drängten immer mehr niedrigpreisige Anbieter auf den Markt. Das war Anlass genug, mehr als bisher die Hochwertigkeit der eigenen Produkte in den Mittelpunkt zu stellen. Zentrales Instrument war eine Präsentation mit rund 300 Bildern (Dias), mit der JS Verarbeitungs- und Materialqualität sichtbar gemacht wurde.

    Mit diesen Bildern konnte ERPO das Unsichtbare sichtbar machen, indem es die aufwendige Konstruktion der Möbelkörper und Gestelle für das Auge grafisch aufbereitete. Demselben Zweck diente auch die Broschüre „Erpo Polstermöbel – ein Buch mit 7 Qualitäts-Siegeln“, die den Blick der Interessenten in die Tiefe der Produkte lenkte.

    Zusätzlich wurde die Herstellung der Bezugsmaterialien „Made in Germany“ ebenso visualisiert wie die sorgsame Verarbeitung in der Näherei und Polsterei. Es war das strategische Ziel, Qualität und Langlebigkeit der ERPO-Produkte sinnlich fassbar zu machen.

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